Manchmal sind es die Dinge, die am einfachsten aussehen, die am meisten Können erfordern. Und ich spreche hier von der Pizza, Leute! Wir reden über die Königin aller Pizzen: die Klassische italienische Margherita Pizza. Keine komplizierten Toppings, keine verrückten Saucen – nur reine, ehrliche Zutaten, die perfekt harmonieren müssen. Vertraut mir, das ist die Art von Gericht, die dich sofort nach Neapel beamt.
Meine erste Klassische italienische Margherita Pizza habe ich an einem Abend gebacken, an dem es weniger um Perfektion als um Zusammensein ging. Der Duft von frischem Teig, Tomaten und geschmolzenem Mozzarella hat sofort Ruhe in die Küche gebracht und mir gezeigt, dass die einfachsten Rezepte oft die größte Wirkung haben. Ich verspreche euch, wenn ihr diesen Teig einmal gemeistert habt, landet ihr garantiert auf meinem Rezept-Olymp!
Die Geschichte hinter der Klassische italienische Margherita Pizza
Wisst ihr, warum die Margherita so heißt? Das ist keine spontane Kreation, das ist Geschichte auf einem Teller! Man sagt, die Pizza wurde zu Ehren der Königin Margherita von Savoyen im Jahr 1889 in Neapel kreiert. Stell dir das mal vor – echte königliche Präsenz beim Bäcker! Ich hab mal ein bisschen nachgeforscht, was damals genau los war, das ist echt spannend. Das ist wirklich ein Stück Zeitgeschichte.
Der Bäcker Raffaele Esposito wollte ihr etwas Besonderes schenken, etwas, das Italien repräsentiert. Und was könnte typischer sein als die Farben der italienischen Flagge? Die Tomatensauce für das Rot, der frische Mozzarella für das Weiß und natürlich das leuchtende Grün des Basilikums sorgen für das Finale. Ziemlich genial, oder? Die Klassische italienische Margherita Pizza ist also nicht nur lecker, sie ist ein kleines nationales Denkmal.
Ich liebe es, wenn einfache Gerichte so eine tief verwurzelte Bedeutung haben. Wenn ihr jetzt eure eigene macht, esst ihr quasi ein Stück italienische Tradition. So muss das sein!
Zutaten für Ihre Klassische italienische Margherita Pizza
Okay, jetzt kommt der wichtigste Teil: Die Zutaten! Ihr seht, es ist nicht viel, aber jedes einzelne Teil muss stimmen. Wenn ihr das hier beherzigt, habt ihr schon halb gewonnen. Ich bin da echt streng, wenn es um die Basis geht, denn bei der Klassische italienische Margherita Pizza gibt’s nix zu verstecken.
Ihr braucht für zwei wunderbare Pizzen – passt auf die Mengen auf, das ist wichtig, damit der Teig nicht zu nass wird.
Für den Pizzateig
- 500 g Weizenmehl (Ihr MÜSST Typ 00 nehmen, sonst wird das nix mit der Knusprigkeit! Alternativ 405 geht, aber 00 ist der Schlüssel.
- 325 ml lauwarmes Wasser (Ich sage lauwarm, weil die Hefe sonst beleidigt ist und nicht aufgeht. Nicht heiß!)
- 10 g Salz
- 3 g Trockenhefe (oder 10 g frische, wenn ihr die da habt – frische Hefe ist immer ein Traum)
- 1 EL Olivenöl (Gutes Zeug, bitte!)
Für den Belag der Klassische italienische Margherita Pizza
- 200 g passierte Tomaten (Wenn ihr San Marzano kriegt, kauft die! Die sind viel süßer und weniger sauer. Das macht den Unterschied, echt jetzt.)
- 2 Esslöffel Olivenöl (für die Sauce)
- Salz, einfach nach Gefühl, aber nicht zu viel
- Frische Basilikumblätter (Ganz viele davon!)
- 200–250 g Mozzarella (Nehmt Büffelmozzarella, wenn ihr ihn bekommt, aber lasst ihn unbedingt gut abtropfen, sonst wird eure Pizza ein Schwimmbecken. Ich drücke ihn immer etwas aus, bevor ich ihn zerpflücke.)
Wenn die Tomaten und der Käse vorbereitet sind, sind wir schon fast fertig mit der Vorbereitung. Sauberkeit und gute Zutaten, das ist das ganze Geheimnis!
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Klassische italienische Margherita Pizza
So, keine Panik, das ist einfacher als ihr denkt! Wenn ihr wollt, dass eure Klassische italienische Margherita Pizza auch wirklich wie die aus dem Urlaub schmeckt, dann haltet euch ganz genau an die Reihenfolge. Das Zuschauen ist die halbe Miete, aber das Befolgen der Schritte die andere Hälfte!
Teig zubereiten und gehen lassen
Zuerst das Mehl in eine große Schüssel. Löst die Trockenhefe im lauwarmen Wasser auf – das ist wichtig, sonst wird das nix. Gießt das dann zum Mehl und fangt an zu kneten. Ich arbeite das Salz dann nach etwa zwei Minuten dazu und das Olivenöl ganz zum Schluss. Knetet das Ganze richtig durch, mindestens 8 bis 10 Minuten, bis es wirklich elastisch ist. Fühlt es sich gut an? Dann formt ihr einen Ball, legt es abgedeckt an einen warmen Ort und lasst es **mindestens ein voller Stunde**, besser zwei, gehen. Geduld wird hier belohnt, glaubt mir!
Ofen vorbereiten und Teig formen
Während der Teig döst, müsst ihr euren Ofen quälen. Stellt ihn auf die höchste Stufe, die ihr schafft, so 250 bis 280 °C Ober-/Unterhitze ist Pflicht! Wenn ihr einen Pizzastein habt, lasst den von Anfang an mit aufheizen. Das ist ein MUSS für den knusprigen Boden. Teilt den aufgegangenen Teig in zwei Portionen. Und jetzt Achtung: Nehmt das Nudelholz weg! Wir drücken den Teig mit den Händen von innen nach außen in einen Kreis. So behaltet ihr die Luftblasen im Rand.
Belegen und Backen der Klassische italienische Margherita Pizza
Die Sauce ist simpel: Tomaten, ein bisschen gutes Olivenöl, Salz. Verrührt das kurz und verteilt es dünn auf dem Teig. Lasst den Rand frei, der soll ja aufgehen! Dann den gut abgetropften Mozzarella draufzupfen. Schiebt die Pizza dann fix auf das heiße Blech oder den Stein. 7 bis 10 Minuten, das dauert echt nicht lang, bis der Rand goldbraun ist. Nehmt sie raus, **legt die frischen Basilikumblätter erst ganz am Ende drauf** – sonst verbrennen sie nur! Ein letzter Spritzer Öl und dann ab an den Tisch!
Wenn ihr jetzt Lust auf mehr schnelle Gerichte habt, schaut euch mal meine einfachen Pasta Rezepte an, die sind perfekt für stressige Tage.
Profi-Tipps für die perfekte Klassische italienische Margherita Pizza
So, ihr habt den Teig und die Technik drauf, aber wir wollen ja nicht nur “ganz gut”, wir wollen die beste Klassische italienische Margherita Pizza hier, oder? Ich habe ein paar Tricks, die ich wirklich nur ungern verrate, aber hey, dafür bin ich ja da!
Erstens: Die Hitze! Euer Ofen muss brüllen. Wenn ihr keinen Pizzastein habt, nehmt ein dickes, kaltes Backblech und heizt es mindestens 30 Minuten mit auf, bevor die Pizza draufkommt. Das gibt diesen knusprigen Boden, den ihr sonst nur im Steinofen kriegt. Das ist mein größter Tipp für jeden, der zu Hause backt!
Zweitens: Käse-Management! Das ist entscheidend. Wenn ihr frischen Büffelmozzarella nehmt, müsst ihr den wirklich abtropfen lassen – ich lass ihn oft eine Stunde auf Küchenpapier liegen und drücke ihn sanft aus. Zu viel Wasser macht den ganzen Boden matschig, und das ist ein Verbrechen gegen die Pizza-Götter.
Und falls ihr mal ein bisschen Abwechslung wollt, aber das Prinzip behalten wollt, schaut mal bei meinen Low Carb Versuchen vorbei. Aber für die Klassische? Bleibt bei den Basics und macht sie richtig gut!
Zubereitung von einfachen Pizza Rezepte
Die Margherita ist das beste Fundament, um sich an die Welt der einfachen Pizza Rezepte heranzutasten. Sie ist quasi der Ausgangspunkt für alles, was danach kommt. Wenn ihr diesen Teig beherrscht, könnt ihr fast alles darauf werfen, was ihr wollt – es wird trotzdem gut schmecken, solange ihr ein paar Basics beachtet.
Wichtig für alle unkomplizierten Pizza-Abende ist die Sauce. Ich hab in der Anleitung ja schon gesagt, dass ich San Marzano nehme, aber generell gilt: Weniger ist mehr! Ihr müsst die Tomaten nicht lange einkochen oder mit Unmengen von Oregano vollstopfen. Eine gute Dosentomate, kurz mit Salz und einem Hauch Öl aufgeschlagen, reicht völlig. Das erhält diesen frischen, knackigen Geschmack, der so typisch italienisch ist.
Wenn ihr mal etwas Neues probieren wollt, aber trotzdem im Bereich der einfachen Pizza Rezepte bleiben wollt, schaut euch mal meine einfachen Dinner-Ideen an. Aber für mich bleibt die Margherita der Maßstab. Probiert es mal aus, es ist so viel einfacher und besser, als man denkt!
Häufige Fragen zur Klassische italienische Margherita Pizza
Ich weiß, beim ersten Mal backen kommen immer tausend Fragen auf. Das ist total normal! Ich hab euch mal die häufigsten Dinge zusammengefasst, die mir oder meinen Freunden immer wieder in den Sinn kommen, wenn wir über die Klassische italienische Margherita Pizza sprechen.
Kann ich den Pizzateig schneller gehen lassen?
Das verleitet einen immer, oder? Man hat Hunger und will nicht zwei Stunden warten. Ja, ihr könnt das Tempo etwas anziehen. Stellt den Teig in den Ofen, aber nur, wenn der Ofen AUS ist und ihr ihn vorher kurz auf niedrigste Temperatur vorgewärmt habt (nur so lauwarm, dass es angenehm warm ist, nicht heiß!). Aber Vorsicht, wenn das Wasser zu heiß ist, tötet ihr die Hefe ab, und dann habt ihr einen Ziegelstein statt eines Teigs. Lieber etwas länger warten, das gibt mehr Geschmack!
Welcher Mozzarella ist ideal für die Klassische italienische Margherita Pizza?
Das ist echt ein kritischer Punkt bei allen Pizza Rezepte! Vergesst diesen packenden, festen Mozzarella aus der Lake, den man sonst für alles nimmt, wenn es geht. Ideal ist frischer Büffelmozzarella oder ein fester Fior di Latte. Aber Achtung: Er muss fast trocken sein! Ich zerpflücke ihn, gebe ihn in ein feines Sieb und drücke ihn eventuell mit Küchenpapier noch etwas aus. So wird der Belag schön cremig, aber der Boden bleibt knusprig.
Wie bekomme ich den Rand so luftig?
Das ist alles Handarbeit, ehrlich! Wenn ihr das Nudelholz benutzt, drückt ihr die ganzen wertvollen Luftblasen, die ihr beim Kneten und Gehenlassen erzeugt habt, einfach platt. Das Geheimnis liegt im Kneten – es muss wirklich elastisch sein. Und wenn ihr den Teig formt, arbeitet immer von innen nach außen und lasst den äußeren Rand bewusst dicker, damit er beim Backen schön aufpoppen kann. Das ist Übungssache, aber der erste Versuch wird schon gut, versprochen!
Lagerung und Aufwärmen der Klassische italienische Margherita Pizza
Ihr habt es geschafft, aber es ist noch was übrig? Kein Problem! Die Reste der Klassische italienische Margherita Pizza halten sich im Kühlschrank gut zwei Tage. Wichtig ist: In einen luftdichten Behälter oder fest in Frischhaltefolie wickeln, sonst trocknet der Boden aus. Aber Achtung, die Qualität leidet nach dem ersten Tag etwas, das ist leider so mit frischem Teig.
Wenn ihr sie wieder essen wollt, lasst die Mikrowelle bitte links liegen! Die macht den Käse gummiartig und den Boden weich. Stattdessen heizt ihr den Ofen oder – noch besser – eine gusseiserne Pfanne auf mittlere Hitze vor. Ich lege die Pizza kurz in die trockene, heiße Pfanne und lege einen Deckel drauf. So wird der Boden wieder schön knusprig. Wenn ihr einen Ofen nehmt, ein paar Tropfen Wasser mit auf das Blech geben, das hilft gegen Austrocknung. Macht es wie ich und esst die Reste am nächsten Tag zum Mittagessen – es ist ja quasi ein anderes Gericht!
Wenn ihr wissen wollt, wer hinter diesen ganzen Rezepten steckt und warum ich so enthusiastisch über Teig rede, dann schaut doch mal auf meiner Über Mich Seite vorbei. Ich freue mich auf eure Meinungen zu dieser italienischen Schönheit!
Nährwertangaben (Geschätzte Werte)
So, jetzt mal Butter bei die Fische – oder besser gesagt, Kalorien bei die Pizza! Wir wissen ja alle, dass eine echte, selbstgemachte Klassische italienische Margherita Pizza mit gutem Mehl und richtigem Mozzarella kein Salat ist, aber hey, das ist Genuss, und Genuss muss man sich gönnen, oder?
Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die ungefähren Werte für eine Portion (also eine ganze Pizza, da wir für zwei Pizzen kochen) auszurechnen. Denkt bitte daran, das sind nur Schätzungen! Je nachdem, wie viel Öl ihr am Ende wirklich draufgekippt habt oder wie fettig euer Büffelmozzarella war, kann das natürlich variieren. Aber als grobe Orientierung taugt es allemal, damit man weiß, womit man es zu tun hat.
Hier sind die geschätzten Werte pro Portion (1 Pizza):
- Kalorien: Etwa 800–950 kcal (hängt stark vom Mozzarella ab!)
- Fett: Ungefähr 25–35 g (Hier geht der Großteil aufs Olivenöl und den Käse)
- Kohlenhydrate: Rund 110–130 g (Das ist das Mehl, unsere Powerquelle!)
- Eiweiß: Etwa 35–45 g (Dank des Mozzarellas haben wir hier eine ordentliche Portion!)
Seht ihr? Eine vollwertige Mahlzeit, die glücklich macht! Ich sage immer, wenn man so viel Liebe in den Teig steckt, dann ist die Kalorienzahl irgendwie Nebensache. Aber gut zu wissen, was man da isst, bevor man sich das nächste Glas Rotwein dazu gönnt!
Teilen Sie Ihr Backerlebnis
So, ihr Lieben, jetzt seid ihr dran! Ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß beim Nachmachen dieser Klassische italienische Margherita Pizza gehabt, wie ich beim Schreiben dieser Zeilen. Es ist ja immer aufregend, wenn man ein so einfaches, aber so wichtiges Gericht nachbaut. Es ist das Fundament vom Pizzabacken, und wenn das klappt, dann klappt alles!
Ich bin total neugierig: Wie ist es euch ergangen? Wart ihr mit dem Teig zufrieden? Hat der Ofen die nötige Hitze geliefert? Oder habt ihr vielleicht einen kleinen Trick entdeckt, den ich vergessen habe? Erzählt mir alles!
Lasst mir unbedingt eine Bewertung da – fünf Sterne für die beste Margherita, die ihr je zu Hause gebacken habt, oder vielleicht nur vier, weil der Basilikum etwas zu braun geworden ist? Das ist alles wichtiges Feedback, und ich freue mich riesig, wenn ihr eure Erfahrungen in den Kommentaren teilt. Und wenn ihr ein Bild gemacht habt, wie eure fertige Pizza aussieht, dann postet es unbedingt! Ich finde es immer toll, wenn unsere Community zusammenfindet.
Wenn ihr wissen wollt, wer hinter diesen ganzen Rezepten steckt und warum ich so enthusiastisch über Teig rede, dann schaut doch mal auf meiner Über Mich Seite vorbei. Ich freue mich auf eure Meinungen zu dieser italienischen Schönheit!
Klassische Italienische Margherita Pizza
Ingredients
Equipment
Method
- Mehl in eine Schüssel geben. Hefe im Wasser auflösen, zum Mehl gießen und kurz vermengen. Salz und Olivenöl hinzufügen und alles zu einem glatten, elastischen Teig kneten (ca. 8–10 Minuten).
- Teig zu einer Kugel formen, abgedeckt an einem warmen Ort 1–2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
- Backofen auf 250–280 °C Ober-/Unterhitze vorheizen (Backblech oder Pizzastein mit aufheizen).
- Teig in zwei Portionen teilen. Jede Portion mit den Händen von innen nach außen zu einem dünnen Kreis drücken (nicht ausrollen).
- Passierte Tomaten mit Olivenöl und Salz verrühren. Dünn auf dem Teig verteilen. Mozzarella in Stücke zupfen und darauf legen.
- Pizza auf das heiße Blech geben und 7–10 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und knusprig ist.
- Pizza aus dem Ofen nehmen, frische Basilikumblätter darauf legen und nach Wunsch mit etwas Olivenöl beträufeln.




